Training KW34: Noch mal 20 Stunden …

… Training standen diese Woche auf dem Plan. Allerdings lief nicht alles so, wie geplant. Vermutlich hab ich bei der Rumpfstabi die ein oder andere Übung gemacht, die ich besser nicht hätte machen sollen, da die Muskulatur im unteren Bauch dafür etwas zu schwach ist. Das hat dann leider zu ein paar Schmerzen im Bereich des Ansatzes vom Hüftbeuger geführt.

Start zu den 6h Rad am Donnerstag
Start zu den 6h Rad am Donnerstag

Aber Gott-sei-Dank scheint das alles halb so wild zu sein. Am Mittwoch war ich damit schon kurz in München bei der Physio und eine Auflockerung des Muskels (auch wenn die recht schmerzhaft war), hat schon für eine Linderung der Probleme gesorgt. Am Donnerstag hatte ich dann noch einen Termin bei Manuela Toffolon-Haslauer in der Nähe von Salzburg.  Manuela hat dann noch mal  über eine Stunde alles was an meinem Körper schief war, gerade gebogen und seit dem ist fast alles wieder normal. Allerdings muss ich nun jeden Tag etwas für die Muskulatur im unteren Bauch tun und den Hüftbeuger gescheit dehnen, damit ich in Zukunft keine weiteren Probleme mehr habe.

Lauftraining bei schönstem Wetter
Lauftraining bei schönstem Wetter

Aber abgesehen von den leichten Beschwerden lief das Training die Woche gut, auch wenn sich schon eine leichte Erschöpfung zeigt. Aber jetzt ist es ja nur noch eine richtige Trainingswoche …

Morgendliches Schwimmtraining im See
Morgendliches Schwimmtraining im See

Achja, folgendes ist aus dem kaputten Rahmen vom Scott Plasma geworden:

Zumindest einen kleinen Teil vom Scott hat Andrea nun immer dabei :-)
Zumindest einen kleinen Teil vom Scott hat Andrea nun immer dabei 🙂

Die Woche in Zahlen:

Montag 90min Schwimmen
Dienstag 90min Rad
25min Laufen
Mittwoch 75min Laufen
20min Physio
Donnerstag 6h Rad
1:15 Physio
1h Schwimmen
Freitag Ruhetag
Samstag 30min Schwimmen im Neo
2h Rad
70min Laufen
15min Stabi & Dehnen
Sonntag 2h Rad
2h Laufen
15min Stabi & Dehnen
Summe ca. 20:20h

 

Training KW33: Noch einmal ausruhen, …

… um für den letzten 2-Wochen-Block Kraft zu tanken.

Somit standen diese Woche auch nur lockere 9h auf dem Trainingsplan. Das geringe Trainingspensum war auch gut, um wieder mal ein paar Stunden mehr mit Andrea zu verbringen, da wir uns die letzten drei Wochen quasi nicht gesehen haben. So haben wir die freie Zeit genutzt um auch mal wieder eine neue Frühstücks-Location in Salzburg auszuprobieren. Das GLÜXFALL

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Ei im Glas & Petersilienjoghurt, Weiße Moccacreme & Fruchtsalat, Beinschinken & Kren, Ziegenfrischkäse & Thymianhonig & Nüsse
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Waldviertler Hirschschinken, Omelette & Schnittlauch & Speckchips, Erdbeer-Cremehonig, Süsse Waffel & Hollerblütentopfen, Gebeizter Bio-Lachs & Humus, Erdäpfel-Trüffel-Tortilla

Die Qualität passt, aber in einer gescheiten Trainingswoche hätte es vorne und hinten nicht gereicht um satt zu werden 😉 So richtig gemütlich für ein langes ausgiebiges Frühstück fanden wir es nicht, aber insgesamt hat es schon gepasst.

Nächstes mal geht es dann wieder ins Würfelzucker.

KW33:

Montag 60min Schwimmen
Dienstag Ruhetag
Mittwoch 30min Laufen
30min Stabi & Dehnen
Donnerstag 60min Rad
45min Schwimmen
Freitag Ruhetag
Samstag 2h Rad
45min Laufen
Sonntag 1h Rad
1:00h Laufen
30min Stabi & Dehnen
Summe 9:00h

 

Training KW31 & KW32: Mitten in der Nacht …

… muss man bei den Temperaturen der letzten beiden Wochen ja aufstehen, um sein Training bei noch erträglichen Temperaturen durchzuziehen.

Manchmal muss man auch vor der Bahnschranke warten
Manchmal muss man auch vor der Bahnschranke warten

Nachdem der Infekt nun komplett überstanden ist, liegen nun auch schon wieder 2 Wochen Training mit jeweils bis zu 15h hinter mir. Somit ist der finale Aufbau für Almere im vollen Gange und die Form wird auch wieder besser. Da die Olympiaschwimmhalle aktuell wegen den jährlichen Revisionsarbeiten geschlossen ist, bin ich nun zur Abwechslung auch mal im Freibad (Dante-Bad) zum Schwimmtraining, was bei dem Wetter auch echt super ist.

Und dann erreichte mich noch diese Postkarte:

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Wieso, weshalb, warum? Hier klicken

Und nun geht es voller Motivation in die letzten 30 Tage 🙂

Die Wochen in Zahlen:

KW31:

Montag 60min Schwimmen
Dienstag 1h Rad
30min Stabi & Dehnen
Mittwoch 30min Laufen
60min Schwimmen
Donnerstag 60min Laufen
30min Stabi & Dehnen
Freitag Ruhetag
Samstag 5h Rad
15min Schwimmen
Sonntag 2h Rad
1:45 Laufen
30min Stabi & Dehnen
Summe 15:00h

KW32:

Montag 1:15h Schwimmen
Dienstag 1:30h Rad
30min Stabi & Dehnen
Mittwoch 1:05h Laufen
45min Stabi & Dehnen
Donnerstag Ruhetag
Freitag 1:10h Schwimmen
Samstag 30min Schwimmen
2,5h Rad
30min Laufen
Sonntag 2h Rad
2:15h Laufen
30min Stabi & Dehnen
Summe 14:30h

 

Plan B

Das Scheitern in Roth war nicht eingeplant und eigentlich wollte ich nun schon die Wochenenden entspannt mit Andrea verbringen, faul am See rumliegen oder in die Berge fahren.

Aber das muss jetzt noch etwas warten, denn wir haben uns gemeinsam entschlossen, dann doch noch eine weitere Langdistanz dieses Jahr anzugehen. Und zwar die Challenge Almere Amsterdam am 12.09.2015.

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Das Rennen in Almere ist deutlich kleiner als die Challenge Roth, es gibt bei der Langdistanz nur knapp 1000 Starter. Der Kurs ist flach und zum Teil unter dem Meeresspiegel. Auch wenn der Kurs flach ist, wird es auf der Radstrecke sicherlich nicht einfach, da man immer treten muss und nicht mal ein paar Minuten bergab die Beine hängen lassen kann. Und der Wind wird vielleicht auch eine Rolle spielen. Es ist halt schon eher so wie damals in Kopenhagen.

Für mich heißt das nun im August nochmal richtig gescheit zu Trainieren, dann 2 Wochen Tapern und dann hoffentlich erfolgreich das Rennen finishen.

Training KW29 & KW30: Ende, aus, vorbei

Das hat sich mein Körper am Dienstag nach Roth gedacht und mich erstmal für eine Woche krank ins Bett geschickt. Es war ihm dann wohl doch alles etwas zu viel.

Hühnersuppe zum wieder auf die Beine kommen
Hühnersuppe zum wieder auf die Beine kommen

Seit dem letzten Wochenende bin ich aber so weit, dass ich wieder mit dem Training anfangen kann, wenn auch noch ohne viel Intensität. Somit ging es z.B. entspannt mit dem MTB durch den Englischen Garten.

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Mit dem MTB durch den E-Garten und die Isarauen

Die Wochen in Zahlen:

KW29: kein Training

KW30:

Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Samstag 45min Schwimmen
90min Rad
Sonntag 60min Rad
60min Laufen
30min Stabi & Dehnen
Summe 4:45h

 

Wettkampfbericht: Challenge Roth

Am Sonntag klingelte der Wecker dann um 4 Uhr. Aufstehen, kurz unter die Dusche und ab zum Frühstück im Hotel. Um 5 Uhr sind wir dann in Richtung Schwimmstart losgefahren. Und das war garnicht so einfach, denn auf den letzten 4km war Stau – wir waren halt nicht die einzigen die dorthin wollten. Aber um kurz nach 6 war ich dann in der 1. Wechselzone, habe meinen Wechselbeutel platziert, die Reifen vom Rad nochmal aufgepumpt und die Ernährung platziert. Danach hatte ich knapp noch 1h Zeit bis zu meinem Start um 8:05h. Ja was macht man in der 1h? Man rennt halt immer mal wieder zum Rad, schaut ob wirklich alles da ist und die Reifen auch ja nicht platt sind und man geht dann und wann aufs Dixi. So ist das eben, wenn man nervös ist und sonst nix mehr zu tun hat.

Der Schwimmstart
Der Schwimmstart

Um kurz vor 8 habe ich mir dann meinen Neopren angezogen und bin in den Startbereich gegangen. Um 8 Uhr konnten wir dann ins Wasser und 5 Minuten später ging es los. Die ersten 1200m war es schon sehr eng und ich hab auch den ein oder anderen Schlag und Tritt abbekommen – die anderen aber im Gegenzug auch von mir. So ist das halt beim Schwimmstart. Nach der ersten Wende bei knapp 1500m konnte ich dann gut mein Ding schwimmen und kam ohne größere Probleme nach weiteren ca. 1900m zur 2. Wende. Danach waren es nur noch wenige 100m bis zum Schwimmausstieg. Da wurde es auch noch mal etwas eng, aber ich bin gut aus dem Wasser gekommen. Schnell den Wechselbeutel aufgenommen, ins Zelt gelaufen, den Neo ausgezogen, die Ärmlinge gegen die Sonne aus dem Beutel genommen und auf zum Rad. In meinem Bereich der Wechselzone standen noch recht viele Räder und das gab mir das gute Gefühl in meiner Gruppe garnicht so schlecht geschwommen zu sein. Mit 1:17h war die Zeit zwar nicht überragend, aber okay.

Und ab aufs Rad
Und ab aufs Rad

Auf dem Rad ging es dann auch echt gut los. Die ersten 35km gingen wie von selbst, aber das war auch der schnelle und einfache Teil der Radstrecke. Kurz vor km40 kommt dann der Kalvarienberg in Greding. Bekannt ist ja eigentlich der Solarer Berg mit der tollen Stimmung, aber der schlimmere ist der Kalvarienberg. Der ist deutlich länger und hat bis zu 10% Steigung. Hier standen auch meine Eltern, um mich zu supporten. Den Berg bin ich dann auch ganz gut hochgekommen. Aber danach fing es dann langsam an nicht mehr so gut zu laufen. Der Magen verlangte nach Essen. Also habe ich angefangen Riegel zu Essen, damit der Magen was zu tun bekommt. Bis dahin hatte ich nur Gels und Kohlehydrat-Drinks zu mir genommen. So langsam wurde es dann auch warm und ich habe angefangen, mich mit Wasser zu kühlen. Immer über den Kopf, den Rücken und über die Ärmlinge.

Am Kalvarienberg
Am Kalvarienberg

Nach dem Berg ging es dann eher wellig weiter, meine Beine wurden schwerer und der untere Rücken begann zu schmerzen. Ich hatte das Gefühl, dass nichts, was ich dem Körper zuführe mehr in den Beinen ankommt. Aber ich bin weiter gefahren, weil zum legendären Solarer Berg war es ja nicht mehr so weit und ich hatte gehofft, dass es die super Stimmung da schon wieder richtet.

Das 1. und auch leider letzte Mal am Solarer Berg
Das 1. und auch leider letzte Mal am Solarer Berg

Es war für mich dann aber leider schon keine richtige Freude mehr den Solarer Berg hinauf zu fahren, auch wenn Andrea und meine Schwester dort standen. Aber immerhin hab ich das nun auch mal gemacht. Danach wird die Strecke wieder flacher und einfacher. Aber es kam weiterhin nix in den Beinen an und mit den Rückenproblemen konnte ich auch nur noch sehr aufrecht auf dem Rad sitzen. Bei Gegenwind ist das schon eher blöd. Aber ich bin einfach weitergefahren in der Hoffnung, dass das schon noch wird. Irgendwann kam ich dann auch zu km120 und es ging das 2. Mal den Kalvarienberg hinauf. Und das war schon hart, aber auch das habe ich geschafft. Nur danach ging es noch langsamer weiter.

Es geht immer langsamer
Es geht immer langsamer

Irgendwann hab ich dann noch 2 Salztabletten eingeworfen und das hat meinem Magen dann nicht mehr gefallen. Es kam so ein Würgereiz, als ob ich mich übergeben müsste und ich habe kurz angehalten, damit halt alles raus kann, was raus muss. Allerdings kam dann doch nix. Aber mir wurde etwas schummrig, weil der Kreislauf nicht mehr so wollte.

Ich stand also keine 30 Sekunden neben der Strecke, da kam auch schon der erste Helfer vom einem Streckenposten (der war knapp 50m weiter) angelaufen und fragte, ob alles ok ist und ob ich nicht erstmal mit vor komme wolle, um was kaltes zu trinken und mich in den Schatten zu setzen. Er fragte mich auch, ob ich aussteigen wolle, was ich aber erstmal verneinte. Ich bin aber mitgegangen und da saßen schon 4 weitere Athleten, die bereits ausgestiegen waren. Ich habe mir erstmal eine Cola genommen und mich auf den Bürgersteig gelegt. Als es mir aber nach 15min nicht deutlich besser ging, habe ich dann die bittere Entscheidung getroffen auszusteigen und das Rennen aufzugeben.

Das war schon eine der schwersten Entscheidungen in meinem Leben. 1 Jahr Vorbereitung, fast 500 Stunden Training, kaum Familien und Freunde gesehen und auch schon ein paar Euros, die da in dieses Projekt geflossen sind und dann das. Man liegt auf dem Bürgersteig bei km135 und es geht nix mehr. Darauf war ich nicht vorbereitet.

Die Helfer an dem Streckenposten haben sich aber sehr gut und nett um uns gekümmert und wir sind dann auch irgendwann allesamt mit unseren Rädern zurück nach Roth gefahren worden. Von dort habe ich dann Andrea und meine Eltern informiert, dass ich aufgeben musste und gegen 17 Uhr haben sie mich dann eingesammelt und es ging retour ins Hotel.

Aber das war gestern. Es ist wie es ist, es hat nicht sollen sein. Aber wir blicken nach vorne und vielleicht gibt es ja noch einen Plan B 😉

Ich möchte mich noch herzlich bei allen bedanken, die mich in diesem Jahr unterstützt haben:
Andrea, meinen Eltern, meiner Schwester und der restlichen Familie, der Familie von Andrea, meinem Trainer Matthias, meinen Chefs & Kollegen, comSysto & dem Kunden, der mir sehr flexible Arbeitszeiten ermöglicht, den Lesern dieses Blogs und allen die auf den diversen Kanälen (Facebook, Twitter, G+, usw. usf.) mitgefiebert haben. Vielen Dank euch allen!

Noch 1 Tag … the point of no-return

Das Rad ist eingecheckt, Wettkampfbesprechung erledigt und Kohlenhydratspeicher voll. Es wird ernst.

Begonnen hat der Tag aber mit meinem Challenge Women – der 5 km-Frauenlauf, wo ich neben knapp 2.000 anderen Frauen (vor allem Begleiterinnen von Triathleten) teilgenommen habe. Trotz Schnupfen, Hitze und ganz schönen Steigungen in der Strecke hab ich es dann nach 36:40 doch ins Ziel geschafft. Mein sportlicher Part ist also auch erledigt.

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Interessanter Sponsor …

Bei Jens stand neben dem Support bei meinem Frauenlauf die letzten und wichtigen Vorbereitungen am Programm. In der Früh noch 1 Stunde lockerer Sport und am Nachmittag dann das Packen und Bike-Checkin. Um 18.00 Uhr war Wettkampfbesprechung, wo das endgültige Okay für das Schwimmen mit Neopren-Anzug kam.

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Noch eine letzte Massage für einen „entspannten Tag“ morgen.
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Das Rad ist am Parkplatz und ruht sich dort heute Nacht hoffentlich gut aus.
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Die haben morgen alle einen längeren Tag voll Sport am Programm.

Ja, und jetzt ist es soweit. Um 4.00 Uhr läutet der Wecker – Zeit zum Schlafen.
Übrigens danke allen, die mitfiebern und sich in den letzten Tagen gemeldet haben.

Wahnsinn, wie schnell 1 Jahr vergangen ist.

Noch 2 Tage … Ruhe vor dem Sturm

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Wenn der 4fache Roth- und 2fache Hawaii-Sieger Chris McCormack schon Glück wünscht, kann nichts mehr schief gehen.

So, heute war vor allem Füsse hochlegen und Motivation holen am Programm – Motivation von der ein oder anderen Triathlon-Legende.

In der Früh stand ein kleines Schwimmtraining auf der Wettkampfstrecke am Programm. Bereits heute war ganz schön viel los – inklusive Kaffee und Kuchenbuffet 🙂

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Das letzte Schwimmtraining für viele – oder einfach nur akklimatisieren im Kanal.

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Küchenbuffet bereits beim Schwimmtraining 🙂
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Der Parkplatz für Jens‘ Rad am Sonntag. Und bei Bedarf jede Menge WCs gleich in der Nähe.
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Tiroler Kaiserschmarren bei der Pastaparty

Am Abend war Pastaparty. Der viel gelobte Kaiserschmarrn war leider ein wenig verbrannt, aber sonst war es sehr gut und nahrhaft. Neben ein paar Südburgenländern aus meiner Heimat haben wir auch sämtliche Roth-Legenden und -Profis „getroffen“.

Außerdem ist heute noch das restliche Support-Team aus der Ferne angereist – mit Jens‘ Eltern und seine Schwester sind wir nun vollständig.
Ein gemütlicher, entspannter Tag heute. Morgen wird es dann Zeit, mal ein bisserl nervös werden.

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Roth-Legenden und Profis bei der Pastaparty

 

Noch 3 Tage … angekommen.

An unserem ersten Tag in Roth stand Ankommen und Orientieren am Programm. Die ersten Bekannten begrüßen und Profis entdecken, Startunterlagen abholen und sich noch die letzten Tipps von Trainer Matthias holen.

Bei der Pressekonferenz wurde uns nochmal die Dimension des DATEV Challenge Roth bewusst – wie viele Menschen da an einem Tag unterwegs sind. Neben den 4.000 Athleten und 250.000 Zuschauern sind über 6.000 freiwillige Helfer im Einsatz. Allein in der 2. Wechselzone, wo es vom Rad- auf die Laufstrecke geht, sind 800 Helfer beschäftigt.

Die Profis bei der Pressekonferenz
Die Profis bei der Pressekonferenz

Die Profis zeigten sich bei der Pressekonferenz recht fit und kampfbereit – keine bestimmte Endzeit zählt bei den meisten, sondern der 1. Platz. Der Titelverteidiger Timo Bracht ist ebenso am Start wie der Zweitplatzierte vom vergangenen Jahr, Nils Frommhold.
Sympatisch, dass auch Profis wie die Neuseeländerin Gina Crawford sich Belohnungen zum Ziel setzen: sie hätte schon länger gern eine Kaffeemaschine. Die gönnt sie sich, wenn sie das nächste Mal einen Wettkampf gewinnt 😉

Aktuell sorgt das Thema „Neopren-Verbot“ unter Profis und Altersklasse-Athleten für viele Diskussionen. Heute hatte das Wasser im Main-Donau-Kanal 24 °C. Bei dieser Temperatur wäre es verboten, mit Neoprenanzug zu schwimmen. Da aber noch kühle Nächte bevorstehen, könnte die Wassertemperatur sinken und es sich mit dem Neo noch ausgehen – worauf viele Athleten hoffen. Die Entscheidung fällt Samstag Nachmittag. Interessant die Aussage vom US-Profi Andrew Starykowicz: Wenn ohne Neo geschwommen wird, ist es für den Athleten seiner Meiung nach so anstrengend, als würde er 4,2 km schwimmen statt 3,8 km mit Neo.

Jens mit den Damen, von denen er die Startunterlagen bekommen hat.
Jens mit den Damen, von denen er die Startunterlagen bekommen hat.

Am Challenge-Gelände haben wir unsere Startunterlagen abgeholt (Jens für den Challenge und ich für meinen Frauenlauf) und die letzten Tipps von Jens‘ Trainer Matthias vom Professional Endurance Team geholt. Fast wichtiger als die Tipps war aber die Motivation und die beruhigenden Worte, die er Jens auf den Weg mitgegeben hat. Wenn jetzt Jens‘ Verkühlung noch ganz weggehen würde, steht dem Start so gar nichts mehr im Weg …

Jens und Trainer Matthias schmücken sich mit meinem Challenge Woman-Bag - da würden sie wohl auch gern mitlaufen ;-)
Jens und Trainer Matthias schmücken sich mit meinem Challenge Woman-Bag – da würden sie wohl auch gern mitlaufen 😉

Noch 4 Tage … let’s get the party started

Vor nicht allzu langer Zeit war es ein Jahr bis Roth. Jetzt sind es nur noch unglaubliche vier Tage bzw noch vier Mal mehr oder weniger schlafen.

Koffer gepackt
Soviele volle Taschen – da können wir gar nichts vergessen haben.

Die Koffer sind gepackt, Jens‘ Verkühlung ist fast weg und wir machen uns auf den Weg nach Roth. Ab morgen werde ich täglich berichten, was an den Tagen davor dort so los ist. Hüttengaudi, Testschwimmen im Kanal, mein 5 km-Lauf, usw.

Also dann bis morgen!

Auf dem Weg zur Challenge Roth 2015