Abseits asphaltierter Straßen …

… sind die meisten Triathleten ja eher selten anzutreffen. Zumindest war es bei mir in den letzten Jahren so. In der kommenden Saison soll das etwas anders werden. Seit dem letzten Oktober nenne ich neben dem Triathlon-Rad nun auch ein Mountainbike mein Eigen und auch das lässt sich zum Triathlon nutzen.

Knapp einen Monat nach der Challenge Roth findet immer die O-See Challenge am Olbersdorfer See in Zittau statt. Da ich bisher noch keine richtigen Mountainbike-Skills habe, war ich in der letzten Woche schon mal vor Ort und bin die Radstrecke abgefahren, damit ich etwas besser einschätzen kann, was da auf mich zu kommt bzw. ob es überhaupt machbar ist. Machbar war es. Allerdings habe ich für die 36km XTERRA-Strecke knapp 3,5h gebraucht – da muss ich also noch deutlich zulegen, wenn ich nicht Letzter werden möchte 🙂

Obersdorfer See mit dem Hochwald im Hintergrund
Olbersdorfer See mit dem Hochwald im Hintergrund

Vermutlich werde ich mal noch Herbst und Winter abwarten und schauen, wie sich das mit mir und dem Mountainbike entwickelt. Da sind die Startplätze ja Gott-sie-Dank nicht sofort ausverkauft.

Training nach Plan

Da eine Vorbereitung auf eine Triathlon-Langdistanz nicht so ganz ohne ist, arbeite ich auch diese Saison wieder mit einem Trainer zusammen. Wie auch schon von 2011 bis 2013 ist es wieder Matthias Fritsch vom Professional Endurance Team. Ab dem 1. September wird er wieder gekonnt das Training um meinen Alltag herum planen.  Von Matthias bekomme ich dann immer einen Trainingsplan für 4 Wochen. Am Ende von jeder Woche bekommt er von mir ein Trainingsprotokoll mit dem Feedback, wie das Training gelaufen ist. Wenn es Probleme gibt, oder etwas nicht so läuft, passen wir den Plan ggf. an. Neben der Trainingsplanung werde ich beim PET auch wieder die Leistungdiagnostik machen.

Ausverkauft

Heute um 10 Uhr wurde die Online-Anmeldung der Challenge Roth für 2015 geöffnet und wie zu erwarten, gingen die Startplätze weg wie warme Semmeln. Nach 1 Minute und 10 Sekunden waren die Einzelstartplätze ausgebucht und sogar schon nach 34 Sekunden die Startplätze für die Staffeln. Da war das 3-Stunden-in-der-Schlange-stehen doch die sichere Variante für den Startplatz 😉

Quelle: http://www.challenge-roth.com/newsdetails-de/datev-challenge-roth-nach-wenigen-minuten-ausgebucht.html

 

Mein Jahr bis Roth

1 Jahr bis Roth ist auch ein bisserl mein Jahr bis Roth. „Da hast du ihn aber schon sehr gern, wenn du das alles mitmachst!?“ – ein Satz, den ich schon mal gehört habe. Durch Jens wurde ich vor etwa eineinhalb Jahren vom Triathlon-Fieber „passiv“ infiziert. Letztes Jahr habe ich dann das erste Mal die Challenge Roth im Fernsehen gesehen und gemeint, „Nächstes Jahr müssen wir da hinfahren zuschauen und das Jahr darauf machst du es dann!“ … und jetzt sind wir am Weg dorthin 🙂

Irgendwie ist Triathlon so eine Sache: Nein, auch ich verstehe nicht ganz, warum man sich das antut. Die Zeit, der Aufwand, die Qual. Aber auf der anderen Seite habe ich als „Wenig-Sportlerin“ unglaublich großen Respekt vor der Leistung der Triathleten, vor deren Konsequenz, dem Durchhaltevermögen und der Zielstrebigkeit. Und es macht mir Spaß, diese ganze Szene von außen zu beobachten. Und dann erst die Stimmung bei den Wettkämpfen …

Deshalb freu ich mich heute schon total auf den 12. Juli 2015. Und deshalb werde auch ich hier von „Meinem Jahr bis Roth“ berichten. Jetzt, wo Jens dann wieder richtig trainiert, hab ich ja Zeit dafür 😉

Am Solarer Berg - DEM Highlight an der Radstrecke  bei der Challenge Roth
Am Solarer Berg – DEM Highlight der Challenge Roth

Hawaii? …

… Für mich unerreichbar. Aber wieso überhaupt so weit weg, wenn doch der beste Triathlon quasi direkt vor der Haustür in Roth ist? Am letzten Sonntag war ich schon mal bei der Challenge Roth als Zuschauer und am Montag habe ich mir meinen Startplatz für 2015 gesichert. Das Projekt „1 Jahr bis Roth“ kann also starten.

Musik im Video „Because It’s The Dream Of A Lifetime“ von designlöwen.

Auf dem Weg zur Challenge Roth 2015