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Noch 3 Tage … angekommen.

An unserem ersten Tag in Roth stand Ankommen und Orientieren am Programm. Die ersten Bekannten begrüßen und Profis entdecken, Startunterlagen abholen und sich noch die letzten Tipps von Trainer Matthias holen.

Bei der Pressekonferenz wurde uns nochmal die Dimension des DATEV Challenge Roth bewusst – wie viele Menschen da an einem Tag unterwegs sind. Neben den 4.000 Athleten und 250.000 Zuschauern sind über 6.000 freiwillige Helfer im Einsatz. Allein in der 2. Wechselzone, wo es vom Rad- auf die Laufstrecke geht, sind 800 Helfer beschäftigt.

Die Profis bei der Pressekonferenz
Die Profis bei der Pressekonferenz

Die Profis zeigten sich bei der Pressekonferenz recht fit und kampfbereit – keine bestimmte Endzeit zählt bei den meisten, sondern der 1. Platz. Der Titelverteidiger Timo Bracht ist ebenso am Start wie der Zweitplatzierte vom vergangenen Jahr, Nils Frommhold.
Sympatisch, dass auch Profis wie die Neuseeländerin Gina Crawford sich Belohnungen zum Ziel setzen: sie hätte schon länger gern eine Kaffeemaschine. Die gönnt sie sich, wenn sie das nächste Mal einen Wettkampf gewinnt 😉

Aktuell sorgt das Thema „Neopren-Verbot“ unter Profis und Altersklasse-Athleten für viele Diskussionen. Heute hatte das Wasser im Main-Donau-Kanal 24 °C. Bei dieser Temperatur wäre es verboten, mit Neoprenanzug zu schwimmen. Da aber noch kühle Nächte bevorstehen, könnte die Wassertemperatur sinken und es sich mit dem Neo noch ausgehen – worauf viele Athleten hoffen. Die Entscheidung fällt Samstag Nachmittag. Interessant die Aussage vom US-Profi Andrew Starykowicz: Wenn ohne Neo geschwommen wird, ist es für den Athleten seiner Meiung nach so anstrengend, als würde er 4,2 km schwimmen statt 3,8 km mit Neo.

Jens mit den Damen, von denen er die Startunterlagen bekommen hat.
Jens mit den Damen, von denen er die Startunterlagen bekommen hat.

Am Challenge-Gelände haben wir unsere Startunterlagen abgeholt (Jens für den Challenge und ich für meinen Frauenlauf) und die letzten Tipps von Jens‘ Trainer Matthias vom Professional Endurance Team geholt. Fast wichtiger als die Tipps war aber die Motivation und die beruhigenden Worte, die er Jens auf den Weg mitgegeben hat. Wenn jetzt Jens‘ Verkühlung noch ganz weggehen würde, steht dem Start so gar nichts mehr im Weg …

Jens und Trainer Matthias schmücken sich mit meinem Challenge Woman-Bag - da würden sie wohl auch gern mitlaufen ;-)
Jens und Trainer Matthias schmücken sich mit meinem Challenge Woman-Bag – da würden sie wohl auch gern mitlaufen 😉

Noch 4 Tage … let’s get the party started

Vor nicht allzu langer Zeit war es ein Jahr bis Roth. Jetzt sind es nur noch unglaubliche vier Tage bzw noch vier Mal mehr oder weniger schlafen.

Koffer gepackt
Soviele volle Taschen – da können wir gar nichts vergessen haben.

Die Koffer sind gepackt, Jens‘ Verkühlung ist fast weg und wir machen uns auf den Weg nach Roth. Ab morgen werde ich täglich berichten, was an den Tagen davor dort so los ist. Hüttengaudi, Testschwimmen im Kanal, mein 5 km-Lauf, usw.

Also dann bis morgen!

Training KW25: geschafft

Also sowohl ich als auch die letzte richtige Trainingswoche sind geschafft. Nachdem der längste Lauf und die längste Radtour schon vor ein paar Wochen im Trainingsplan standen, war diese Woche mit 4,5km die längste Schwimmeinheit dran. Die Einheit war jetzt wenig spektakulär, aber falls sie jemand nachschwimmen möchte:

  • 300m Warm-Up
  • 4000m (im Wechsel: 50m Abschlag, 50m Rücken, 400m Kraul)
  • 200m Cool-Down

In der zweiten Wochenhälfte wurde es dann schon ein bissl zach mit dem Training, insbesondere weil das Wetter wieder nicht mitgespielt hat und der direkte Support von Andrea fehlte. Bei der langen Radtour am Donnerstag und bei den Intervallläufen am Sonntag bin ich dann noch 2 mal nass bis auf die Knochen geworden. Um nicht noch ein mal nass zu werden und das Risiko für die Gesundheit zu minimieren, bin ich dann am Sonntag die 3h noch auf der Rolle gefahren.

426h 23min netto Trainingszeit
426h 23min netto Trainingszeit

Jetzt folgt erstmal eine ruhigere Woche und am kommenden Sonntag steht dann mit dem Rothsee Triathlon ein letzter kleiner Vorbereitungswettkampf für die Challenge Roth an.

Die Woche in Zahlen:

Montag 110min Schwimmen
Dienstag 1:15h Rad
20min Koppellauf
30min Stabi + Dehnen
Mittwoch 75min Laufen
30min Stabi & Dehnen
Donnerstag 5h Rad
1:15h Schwimmen
Freitag Ruhetag
Samstag 1:30h Rad
85min Lauf mit Intervallen
30min Schwimmen
Sonntag 3:00h Rad
2:00h Koppellauf
30min Stabi & Dehnen
Summe 20:50h

 

Training KW22: Neos testen & längster Lauf

Diese Woche hab ich ja komplett für das Training frei gehabt, aber so viel mehr Stunden als in der letzten Woche waren es dann auch nicht. Dafür aber deutlich mehr Zeit, um sich zwischen den Einheiten besser zu regenerieren.

Nach dem Test des Sailfish Attack
Nach dem Test des Sailfish Attack

Da mein guter alter Neoprenanzug mittlerweile nicht mehr so gut zu mir passt und schon diverse Risse hat, war ich am Samstag bei einem Neoprentest am Chiemsee. Leider gab es da auch nicht so viel Auswahl für mich zum Testen, aber immerhin konnte ich den R:3 von 2XU und den Attack von Sailfish testen. Letzterer hat mir deutlich besser gefallen. In den kommenden Tagen bekomme ich dann noch den Air von tri11 zum Testen und dann muss ich mal schauen, was ich mache.

Zum krönenden Abschluss der Woche stand dann noch der längste Lauf der Vorbereitung auf dem Programm. Bei angenehmen 23 Grad und Sonnenschein lief ich 2:15h an der Salzach entlang. Die ersten 2h locker und die letzten 15min mit einem höheren Puls. Am Ende waren es dann knapp 23km und ein Schnitt von etwas über 10km/h, was ich zum Ende des 3-Wochen-Blocks schon beachtlich fand.

Die Woche in Zahlen:

Montag Ruhetag
Dienstag 80min Schwimmen
105min Laufen
Mittwoch 90min Rad
45min Laufen
45min Stabi & Dehnen
Donnerstag 6:40h Rad
30min Stabi & Dehnen
Freitag 1:15h Schwimmen
Samstag 0:45h Neo-Test-Schwimmen
2,5h Rad
30min Lauf
Sonntag 1:30h Rad
2:15h Koppellauf
45min Stabi & Dehnen
Summe ca. 23:00h

 

Grüsse aus Fuerte! (3)

Wir sind wieder zuhause. Jetzt, wo das Wetter wieder gut gewesen wäre …

Am Mittwoch war Ruhetag im Camp und Jens und ich haben einen Ausflug gemacht. Da kein Mietauto verfügbar war, haben wir einfach gefragt, wo man mit dem Bus hinkommt. Nach eineinhalb Stunden sind wir im Süden in Morro Jable gelandet. Im Kern ein kleines Fischerdorf, aber rundherum immense Hotelburgen. Aber wunderschöner heller Sandstrand und so gut wie kein Wind 🙂

Kleiner Zwischenfall dann Mittwoch Abend: Wir mussten das Zimmer wechseln, da der Regen diesmal im Badezimmer war. Anscheinend undichte Leitungen vom Zimmer über uns. Da das Wasser dann auch neben der Lampe raus kam und der ganze Boden schon naß war, haben wir ein neues Zimmer bekommen.

Donnerstag und Freitag gab es dann endlich wieder Wetter, wie wir es uns eigentlich vorgestellt hatten. Am Freitag stand ein Trainingstriathlon am Programm und danach ging es auch schon darum, die Sonne nochmal zu genießen und zu packen beginnen.

In Summe zwei sehr schöne Wochen. Wir haben viele Leute kennengelernt, die zwei Wochen sehr genossen und eine entspannte (wenn auch für Jens anstrengende) Zeit gehabt. Danke an Hannes Hawaii Tours und Professional Endurance Team.

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Playitas Ressort
Morro Jable - weißer Sandstrand und kein Wind
Morro Jable
Der Beweis, dass wir doch gemeinsam unterwegs waren ;-)
Der Beweis, dass wir doch gemeinsam unterwegs waren 😉
Die (sportlichen) Camp-Teilnehmer
Die (sportlichen) Camp-Teilnehmer

Training KW11: Noch mal eine ruhige Woche …

… bevor es dann die nächsten beiden Wochen im Trainingslager deutlich anstrengender wird. Deshalb stand auch nicht viel im Trainingsplan. Mit den letzten Vorbereitungen, dem Abholen vom neuen Fahrrad und dem Packen war eh genug zu tun.

Der Blick aus unserem Zimmer
Der Blick aus unserem Zimmer

Seit Samstag sind wir nun auf Fuerteventura und am Sonntag hat das   offizielle Training begonnen. Matthias, der ja auch mein Trainer ist, hat hier die sportliche Leitung und ich habe von ihm eine für mich angepasste Variante des Camp-Trainingsplans bzw. wir schauen dann eh von Tag zu Tag was geht.

Das Schwimmen am Sonntag in der Früh war zumindest schon mal gut. Vor der ersten Radausfahrt stand dann ein kurzes Fahrtechniktraining am Programm und dann ging es auf die erste 2h-Tour auf der Insel. Es ist am Anfang recht schwer, dass die Radgruppen gescheit funktionieren und man auch für sich die passende Gruppe gefunden hat. Nach Absprache mit Matthias, hab ich mich für die Gruppe mit 22-23km/h eingetragen, muss aber sagen, dass mein Puls jenseits von Gut und Böse war. Das kann nun verschiedenste Ursachen haben, aber zur Vorsicht fahre ich die nächste Tour erstmal in der 20-21er Gruppe. Lieber erstmal einen Schritt zurück gehen, um dann etwas mehr Anlauf zu haben. Das Camp ist lang und es ist nicht gescheit, es schon in der ersten Woche zu übertreiben.

Der Start zur ersten Radausfahrt
Der Start zur ersten Radausfahrt

 

Die Woche in Zahlen:

Montag Ruhetag
Dienstag 1h Schwimmen
Mittwoch 50min Krafttraining
30min Laufband
Donnerstag 1h locker Rad
Freitag Ruhetag
Samstag  Anreise
Sonntag 1h Schwimmen
2h Rad
30min Lauf
Summe 6:50h 5:50h

 

Training KW52: Wasserrutsche

Das Training in der Weihnachtswoche fand zur Abwechslung mal im Burgenland statt. Die Wettervorhersage bis über Silvester war hervorragend mit Sonnenschein und Plusgraden.

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Die ersten Tage waren auch super und das Training lief trotz ungewohnter Umgebung recht gut. Am Samstag kam dann der Schnee und es wurde endlich schön winterlich. Da ich nur das Mountainbike dabei habe ging es dann am Sonntag raus in den Schnee. Allerdings statt 2h mit Intervallen nur knapp 1h locker.

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Nachdem ich in München ja mit einem 50m-Pool und eigenen Bahnen für Sportschwimmer gesegnet bin, gibt es hier in der Umgebung nur einen 25m Pool mit recht warmen 26 Grad. Aber: es gab eine Wasserrutsche 🙂 Nach dem 3km-Schwimmtrainging mit gefühlt unendlichem Wenden ging es dann auf die Rutsche. Triathleten sind ja bekanntlich gern schnell unterwegs, aber für diese Rutsche war ich dann wohl doch etwas zu schnell. In einer Links-Rechts-Kurvenkombi hat es mich dann gescheit aus der Kurve gehauen … Neben Ski- und Schlittenfahren steht nun auch Wasserrutschen auf meiner Liste der Triathlongefährdenden Sportarten.

Die Woche in Zahlen:

Montag 45min Lauf
30min Stabi + Dehnen
Dienstag Ruhetag 🙂
Mittwoch 1h Laufen
0:45h Stabi + Dehnen
Donnerstag 1:30h Rad
Freitag 1:30h Lauf
30min Stabi + Dehnen
Samstag 1:15h Schwimmen
Sonntag 2h Rad
1h Rad
Summe 9:45h 8:15h

 

Training KW39: Ruhewoche

Nachdem die letzten 3 Wochen Belastungswochen waren, ist diese Woche zur Abwechslung mal eine Ruhewoche – das heißt, weniger Training. ABER: die erste Leistungsdiagnostik stand am Donnerstag am Programm.

Durch die Auswertung der Leistungsdiagnostik kann ich jetzt wieder gezielt mit Pulsuhr trainieren. Das ist schon etwas ungewohnt, da ich mich bis jetzt immer etwas zurückgehalten habe und nun aber mit einem etwas höheren Puls Laufen und Radfahren kann.

Die Woche in Zahlen:

Montag Ruhetag 🙂
Dienstag 1h Schwimmen
30min Stabi & Dehnen
Mittwoch Ruhetag 🙂
Donnerstag Leistungsdiagnostik
Freitag 50 min Krafttraining
Samstag 2:00h Rad
Sonntag 50min Laufen
Summe 5:10h

 

Training nach Plan

Da eine Vorbereitung auf eine Triathlon-Langdistanz nicht so ganz ohne ist, arbeite ich auch diese Saison wieder mit einem Trainer zusammen. Wie auch schon von 2011 bis 2013 ist es wieder Matthias Fritsch vom Professional Endurance Team. Ab dem 1. September wird er wieder gekonnt das Training um meinen Alltag herum planen.  Von Matthias bekomme ich dann immer einen Trainingsplan für 4 Wochen. Am Ende von jeder Woche bekommt er von mir ein Trainingsprotokoll mit dem Feedback, wie das Training gelaufen ist. Wenn es Probleme gibt, oder etwas nicht so läuft, passen wir den Plan ggf. an. Neben der Trainingsplanung werde ich beim PET auch wieder die Leistungdiagnostik machen.