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Es fehlt noch etwas der Punch

Nach der sehr guten Leistungsdiagnostik beim Laufen und Radfahren musste natürlich auch mal wieder meine Schwimmleistung überprüft werden. Dafür habe ich schon vor einiger Zeit einen 1500m-Schwimmtest gemacht. Das Ergebnis war etwas ernüchternd: 32min 7sek. Nicht so richtig gut, aber auch nicht schlecht.

Sowas ist dann stets ein Fall für den Michael, der mich nun auch schon seit einigen Jahren immer mal wieder beim Schwimmen unterstützt. Also haben wir uns am Dienstag zur Kontrolle meiner Schwimmtechnik in der Olympia-Schwimmhalle getroffen.

Nachdem wir über den aktuellen Trainingsstand, Umfang und das genaue Problem (auch wie sich das Schwimmen anfühlt) gesprochen haben, hat Michael sich dann angeschaut, wie ich mal 200m in mittlerem Tempo schwimme. Das Ergebnis ist eigentlich sehr erfreulich. Ich hab eine gescheite Wasserlage, der Beinschlag ist ausreichend, die Technik beim Armzug auch, bis auf ein paar Kleinigkeiten. Und die sind mitunter entscheidend.

Folgendes ist aufgefallen:

  1. Wenn ich langsam schwimme, dann schwimme ich „Abschlag“. D.h. der rechte Arm beginnt erst mit dem Zug, wenn der Linke auch nach vorne ausgestreckt ist und ihn quasi „abschlägt“.
  2. Die linke Hand geht bei jedem 2. oder 3. Zug, wenn sie über Wasser wieder nach vorne geführt wird, leicht nach aussen.
nicht so gut
nicht so gut

Durch Fehler 1 verliere ich natürlich immer wieder Tempo und das macht das Schwimmen anstrengender, da ich wieder beschleunigen muss. Bei mir lässt sich das recht einfach durch eine ganz leichte Erhöhung der Zugfrequenz der Arme beheben.

besser
besser

Der 2. Fehler sorgt vielleicht mit dafür, dass ich die Muskulatur im linken Oberarm stärker spüre, da durch die zusätzliche Bewegung der Hand mehr und anders beansprucht wird. Hier muss ich halt verstärkt drauf achten.

Was aber auf jeden Fall noch fehlt, ist ein wenig der Punch bzw. die Kraft, um noch kräftiger durchs Wasser zu ziehen. Aber jetzt kommen eh auch schnellere Einheiten und die Paddles werden öfters eingesetzt und das sollte mich dann an der Stelle auch weiter bringen.

Michael wird nun noch mal gesondert Feedback an meinen Trainer Matthias geben und dann werden wir in den kommenden Wochen an den verschiedenen Punkten arbeiten.

3 – 2 – 1… and action!

Kurz bevor wir nach Roth gefahren sind, haben wir noch 2 Kameras zum Testen bekommen. Zum einen die weit bekannte GoPro Hero 3+ Black Edition und von Sony die AS100V. Mit den beiden Kameras haben wir auch den kleinen Film von der Challenge Roth gedreht.

Um ehrlich zu sein: So richtig getestet haben wir nicht, eigentlich haben wir in Roth einfach so drauflos gefilmt. Aber wir wollen hier trotzdem kurz unsere Eindrücke von beiden Cams beschreiben.

Beide Geräte sind recht gescheit verarbeitet, beide kommen mit einem wasserdichten Gehäuse. Die GoPro hat eine einfache Fernbedienung und Sony eine so genannten „Live View Fernbedienung“, auf der man sogar das Bild sehen kann. Was sonst noch auffällt ist, dass bei der GoPro – im Gegensatz zur Sony – die Abdeckungen für die Anschlüsse nicht am Gerät fest sondern lose sind. Die verliert man also garantiert.

Am Tag machen beide gute Aufnahmen, beim Sonnenaufgang haben uns die von der GoPro und in der Nacht beim Feuerwerk die von der Sony besser gefallen. Was den Ton angeht ist die Sony ganz klar vorne, alle Interviews aus dem Film sind ohne externes Micro mit ihr gemacht. Vorteil der Sony ist auch, dass sie eine Bildstabilisierung hat.

Was die Einstellungen am Gerät angeht ist die GoPro etwas einfacher zu Bedienen, da sie ein besseres Display am Gerät hat was man leichter ablesen kann.

Für beide Kameras gibts natürlich auch eine App fürs Smartphone oder Tablet. Gefühlt kann man über die GoPro-App mehr an der Kamera einstellen als bei der von Sony.  Das Live-Bild kommt bei der GoPro etwas verzögert, bei Sony ruckelt es dafür etwas mehr.

Für die weiteren Videoaufnahmen haben wir uns erstmal für die GoPro entschieden, wobei wir nun eine Hero 3+ BE und eine ewas ältere Hero 2 haben. Bei Bedarf leihen wir uns dann noch was anderes aus.