Archiv der Kategorie: Planung

Was wir anders machen

Es kam nun schon öfter die Frage auf, was ich nun nach dem DNF in Roth in Almere anders mache, daher hier die Antwort 🙂

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  1. Ernährung
    In der letzten Stunde vor dem Start keine Kohlenhydrate mehr und nur Wasser zum Trinken.
    Kurz vor dem Schwimmstart 1 Gel.
    Auf dem Rad starte ich mit 2 Flaschen High5 Iso, also ohne Kohlenhydrathe.
    Ich nehme initial 4 Riegel mit, da es auf der Strecke keine gibt, werde aber versuchen die Energie primär über Gels zuzuführen und die Riegel nur gegen das Hungergefühl zu essen. Zu trinken gibts auf dem Rad im weiteren Verlauf nur Wasser. Beim Laufen bei der 1. Hälfte des Marathon auch. Danach gibts dann ggf. auch was mit mehr Zucker.
  2. Mehr Ruhe vor dem Rennen
    Die Tage in Roth waren wir wirklich viel „unterwegs“ und hatten auch immer sehr weite Wege zurückzulegen. Das ist in Almere anders. Ich werde nur das nötigste machen und den Rest der Zeit irgendwo abseits des Trubels sein. Es kommt auch als „Team“ nur Andrea mit – es ist also auch weniger Ablenkung da.
  3. Das Wetter
    In Almere ist’s Gott-sei-Dank nicht so warm 🙂
  4. Ziel
    In dem komme ich diesmal an.Schon mal den Zieleinlauf fokussieren.

Wohnung gesucht – 3 ZKB in München

Da ich wegen Eigenbedarf des Vermieters bis spätestens Ende April 2016 auf meiner Wohnung raus muss, suche ich derzeit etwas neues. Und wo wir dann grad am umziehen sind, können Andrea und ich auch gleich direkt zusammenziehen.

Das heißt wir suchen so ungefähr folgendes:

  • 3 Zimmer
  • bevorzugt irgendwie im Umkreis von Neuhausen, muss aber nicht
  • lieber eine größere Küche und ein kleineres Bad
  • Dusche reicht, Badewanne muss nicht sein
  • Balkon nur, wenn er auch zum Drauf-sitzen taugt
  • Es muss Platz für die vielen Fahrräder und Andreas’s Küchenutensilien sein 😉
  • Umzug ab 1. Oktober möglich

Falls Ihr irgendwas wisst, was so ungefähr in die Richtung geht oder ihr glaubt was passen könnte, gebt doch einfach kurz bescheid. Entweder unten als Kommentar oder per Mail an wohnung@1-jahr-bis-roth.de .

Vielen Dank!

Plan B

Das Scheitern in Roth war nicht eingeplant und eigentlich wollte ich nun schon die Wochenenden entspannt mit Andrea verbringen, faul am See rumliegen oder in die Berge fahren.

Aber das muss jetzt noch etwas warten, denn wir haben uns gemeinsam entschlossen, dann doch noch eine weitere Langdistanz dieses Jahr anzugehen. Und zwar die Challenge Almere Amsterdam am 12.09.2015.

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Das Rennen in Almere ist deutlich kleiner als die Challenge Roth, es gibt bei der Langdistanz nur knapp 1000 Starter. Der Kurs ist flach und zum Teil unter dem Meeresspiegel. Auch wenn der Kurs flach ist, wird es auf der Radstrecke sicherlich nicht einfach, da man immer treten muss und nicht mal ein paar Minuten bergab die Beine hängen lassen kann. Und der Wind wird vielleicht auch eine Rolle spielen. Es ist halt schon eher so wie damals in Kopenhagen.

Für mich heißt das nun im August nochmal richtig gescheit zu Trainieren, dann 2 Wochen Tapern und dann hoffentlich erfolgreich das Rennen finishen.

Wo ich so schwimme

Wenn man als Triathlet unterwegs ist, stellt sich ja immer direkt die Frage: Wo kann ich da schwimmen?  Laufen und Radfahren geht ja eh fast überall, aber ein gescheites Schwimmbad findet sich leider nicht immer.

Falls es irgendwem hilft, hier mal eine Liste mit Schwimmbädern/Seen, die ich in Deutschland und Österreich schon getestet habe:

München und Umgebung

Olympia Schwimmhalle
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as Olybad ist meine Hauptlocation was das Schwimmtraining angeht. Das Bad ist nun mittlerweile schon in die Jahre gekommen und schaut auch nicht mehr so toll aus, aber man hat ganzjährig ein überdachtes 50m -Becken und das ist schon super und es gibt drei Bahnen extra für Sportschwimmer.

Olympiaschwimmhalle
Olympiaschwimmhalle

Dante Freibad
Im Dante Freibad bin ich im Sommer dann und wann mal, wenn ich eine normale Schwimmeinheit im Neo schwimmen möchte. Die Schwimmer-Bahn im 2. Becken (50m) liegt am Morgen noch halbwegs im Schatten, so dass es im Neo auch nicht zu warm wird.

Karlsfelder See
Da war ich vor langer langer Zeit mal. Ganz schön, aber auch ziehmlich kalt 🙂

Lerchenauer See
Da war ich einmal kurz zum Neo testen. Morgens in der Früh war auch nix los, aber am Nachmittag stehen immer viele Autos dort.

Feringasee
Auch hier war ich nur 1 mal zum Neos testen. Gefällt mir besser als der Lerchenauer See und ist mit den Bojen auch irgendwie zum Trainieren schöner.

Freibad Hilpoltstein
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st zwar etwas weit entfernt von München, aber ich war nun einmal dort zum Schwimmen und um danach die Radstrecke der Challenge Roth abzufahren. 50m-Becken mit einer abgetrennten Bahn für die sportlicheren Schwimmer. Und eine Rutsche gibt es auch.

Rutsche im Freibad Hilpoltstein
Rutsche im Freibad Hilpoltstein

Ostwestfalen

Gartenhallenbad Enger
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infaches Hallenbad mit 25m-Becken. Der eine Teil des Beckens kann angehoben und abgesenkt werden. Wenn viel Kinder dort sind, ist er meist angehoben und in der Mitte eine Leine im Wasser gespannt, also nicht optimal fürs Training.

Bünder Welle
Ebenfalls ein einfaches Hallenbad mit 25m-Becken. Besser zum Trainieren als das Gartenhallenbad in Enger.

Freibad „Im kleinen Felede“ Herford
Freibad mit 50m-Becken und in der Saison bestimmt eine der besseren Locations zum Trainieren.

Sachsen

Olbersdorfer See
Schöner See zum Trainieren. Habe dort damals vor meiner ersten Mitteldistanz das Schwimmen im offenen Gewässer trainiert.

Obersdorfer See mit dem Hochwald im Hintergrund
Obersdorfer See mit dem Hochwald im Hintergrund

Salzburg/Berchtesgarden

AYA Bad
Wenn man in Salzburg indoor schwimmen möchte ist die Auswahl nicht so groß. Das AYA Bad hat zwar nur ein 25m-Becken, aber dafür sind die einzelnen Bahnen abgetrennt. Ich war bisher nur ein Mal am späten Samtag-Nachmittag dort und da konnte ich alleine auf einer Bahn mein Set durchschwimmen.

Abtsee
Der Abtsee ist einer der wärmsten Seen in Bayern. Das liegt vermutlich auch daran, dass er sich wegen seines dunklen Wassers gut aufwärmt. Bisher war ich meist nur einfach so zum Schwimmen dort, aber dieses Jahr werde ich ihn wohl vermehrt zum Open-Water-Training mit dem Neo nutzen.

Freibad Brodhausen / Freilassing
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lassisches Freibad mit 50m-Becken für die Schwimmer, leider ohne abgetrennte Bahnen. Mit 5 Euro ist es „zum einfach mal 90min schwimmen“ auch  etwas teuer.

Wien

Stadthallenbad
In Wien gibt es mit dem Stadthallenbad auch ein Indoor-50m-Becken. Das Bad ist frisch renoviert und hat auch ein paar abgetrennte Bahnen für Sportschwimmer.

Foto 1

Burgenland

Allwetterbad Pinkafeld
25m-Becken, keine abgetrennten Bahnen, aber es gibt eine Wasserrutsche :-). Hier war ich nur ein mal schwimmen. Es kam mir so vor, als ob das Wasser relativ viel Chlor hatte und es wehte immer mal wieder der Duft von Frittenfett über das Wasser. Aber für nur mal eben die 1h Schwimmen war es ganz ok.

Avita Therme
Wenn man nicht nur schwimmen, sondern auch ein wenig relaxen will, kann man auch mal in eine Therme gehen. Outdoor gibt es hier ein 25m-Becken, in dem meist nicht so viel los ist. Da es in der Therme nicht so viele Angebot für Kinder gibt, ist es auch eher ruhig.

 

Los geht’s

Abreise Fuerte
Die Koffer sind gepackt.

Es ist soweit – der Urlaub, nein, das Trainingscamp, das im September noch soooo weit weg war, steht jetzt vor der Tür! Morgen um 6.50 geht es ab nach Fuerteventura ins Playitas Resort, dem größten Sporthotel der Kanarischen Inseln.

Jens erwartet dort das Trainingscamp von Hannes Hawaii Tours, mit dem er vor 5 Jahren bereits bei einem Traingscamp auf Mallorca war. Dort hat er auch Matthias vom PET kennengelernt, der bis heute sein Trainer ist und auch jetzt das Camp auf Fuerte leitet.

Mich, Andrea, erwarten zwei Wochen Urlaub, Sommer und Meer. Lesen, Entspannen, Insel anschauen und sicher auch ein bisserl Sport. Wenn ich schon mal im größten Sporthotel der Kanaren bin …

Wir halten euch hier am Laufenden!

Schatz, du musst nächstes Jahr nochmal

Eine wissenschaftliche Studie aus der Schweiz hat es letztes Jahr berechnet: das ideale Alter für die entsprechende Triathlondistanz (gefunden auf trinews.at). Zur Berechnung wurden die Zielzeiten der zehn schnellsten Athleten bei sämtlichen internationalen Wettkämpfen herangezogen. Demnach erreichen Athleten auf der Langdistanz, die bei Jens am 12. Juli in Roth wieder ansteht, die beste Wettkampfzeit mit 35 Jahren. Das wäre Jens dann nächstes Jahr.

… aber das besprechen wir dann am 13. Juli! 😉

Mit ihren 84 Jahren ist Sister Madonna Buder doch ein wenig vom idealen Langdistanz-Alter entfernt, aber dafür umso mehr Respekt!
Mit ihren 84 Jahren ist Sister Madonna Buder doch ein wenig vom idealen Langdistanz-Alter entfernt, aber dafür umso mehr Respekt!

„Seine Leidenschaft ist ein Zeitkiller“

Diesmal ein Lese-Tipp … ein Spiegel-Artikel gibt Einblicke in das Leben eines Amateur-Triathleten.

Artikel: Der Spiegel – Triathlontraining für Berufstätige

Vieles können Jens und auch ich bestätigen. Ein Triathlet ist ein Einzelsportler, ein Einzelkämpfer, aber es ist irgendwie doch ein Mannschaftssport: wenn nicht die Familie und auch die Firma voll dahinterstehen und „mitmachen“, wäre das zeitintensive Training nicht möglich.

Mannschaftssport TriathlonFlexible Arbeitszeiten, wenige private Verpflichtungen und große Toleranz machen die Vorbereitungen auf eine Langdistanz erst möglich. Sind es derzeit erst 9 oder 10 Stunden Training pro Woche, werden es in den kommenden Monaten teilweise mehr als doppelt soviel.

Aber als Mitglied der „Mannschaft“ nimmt man das (meistens 😉 ) gern in Kauf. Man hat ja ein großes Ziel. Ein gemeinsames Ziel.

Komplett verplant

Zusammen mit den ersten Trainingsplänen Anfang September kam auch der erste Entwurf vom Rahmentrainingsplan. Dieser teilt die kommende Saison grob in verschiedene Phasen ein und beinhaltet bereits alle wichtigen Termine wie Wettkämpfe, Leistungsdiagnostiken und Co.

Diagnostiken sind aktuell drei geplant. Die erste ist ja bereits gewesen, die zweite folgt dann Mitte Februar und die letzte dann irgendwann um Ostern. Um die Entwicklung auch zwischendurch immer mal zu prüfen, machen wir regelmäßig Schwimm- und Lauftests. D.h. ich schwimme bzw. laufe die jeweilige Distanz so schnell wie ich gerade kann und daraus leitet mein Trainer dann Zeiten für das Training ab. Am Anfang beginnen wir erstmal  mit 400m Schwimmen und 3000m Laufen. Später werden das dann 800m und 5000m.

Die Wettkampfplanung sieht aktuell wie folgt aus:

Datum Wettkampf Status
? 5km Nikolauslauf oder 5km Lauftest offen
31.12.2014 5km Silvesterlauf, Wien angemeldet
? 10km Faschingslauf offen
10.05.2015 Sprint Triathlon im Olypark (Vorbereitungswettkampf) offen
14.06.2015 Olympische- oder Mitteldistanz in Ingolstadt (Vorbereitungswettkampf) offen
28.06.2015 Rothsee Triathlon (Vorbereitungswettkampf) offen
12.07.2015 Challenge Roth angemeldet
16.08.2015 O-See Challenge (just for fun zum Ausklang der Saison) offen

Also eigentlich bin ich bis Ende August 2015 schon komplett verplant. Und wenn du mich jetzt fragst, was ich denn z.B. so am Donnerstag den 11. Juni 2015 machen werde, dann kann ich dir jetzt schon sagen, dass ich vermutlich einen Tag Urlaub habe und eine lange Radausfahrt (4h bis 6h) mit anschließendem Koppellauf machen werde 😉 Aber mein Trainer achtet auch immer darauf, dass ich noch genug Zeit für Andrea habe.

Meine Challenge

Damit auch ich ein sportliches Ziel im nächsten Jahr habe, habe ich mich jetzt auch für einen „Wettkampf“ angemeldet: ich bin dabei bei der Challenge Women – genau einen Tag vor der Challenge Roth von Jens nächstes Jahr.  Der sportliche Unterschied: während er 3,8 km schwimmt, 180 km radelt und 42 km läuft, muss ich nur 5 km laufen 🙂

Challenge Women

Nachdem ich es beim Wings for Life World Run 2014 überraschend geschafft habe, 8 km durchzulaufen, sollten die 5 km nächstes Jahr kein Problem sein. Beim World Run habe ich gemerkt, dass ich einfach ein Ziel brauche, um dann auch wirklich regelmäßig zumindest a bisserl Sport zu machen. Und das Ziel habe ich jetzt.

Bis zum nächsten Jahr werde ich mir noch eine sportliche Zeit überlegen, in der ich die 5 km schaffen will … damit es auch eine kleine Challenge wird. Und somit bin ich in Roth nächstes Jahr nicht nur Betreuerin, sondern auch Athletin und Jens darf mich mal anfeuern.

Abseits asphaltierter Straßen …

… sind die meisten Triathleten ja eher selten anzutreffen. Zumindest war es bei mir in den letzten Jahren so. In der kommenden Saison soll das etwas anders werden. Seit dem letzten Oktober nenne ich neben dem Triathlon-Rad nun auch ein Mountainbike mein Eigen und auch das lässt sich zum Triathlon nutzen.

Knapp einen Monat nach der Challenge Roth findet immer die O-See Challenge am Olbersdorfer See in Zittau statt. Da ich bisher noch keine richtigen Mountainbike-Skills habe, war ich in der letzten Woche schon mal vor Ort und bin die Radstrecke abgefahren, damit ich etwas besser einschätzen kann, was da auf mich zu kommt bzw. ob es überhaupt machbar ist. Machbar war es. Allerdings habe ich für die 36km XTERRA-Strecke knapp 3,5h gebraucht – da muss ich also noch deutlich zulegen, wenn ich nicht Letzter werden möchte 🙂

Obersdorfer See mit dem Hochwald im Hintergrund
Olbersdorfer See mit dem Hochwald im Hintergrund

Vermutlich werde ich mal noch Herbst und Winter abwarten und schauen, wie sich das mit mir und dem Mountainbike entwickelt. Da sind die Startplätze ja Gott-sie-Dank nicht sofort ausverkauft.