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Training KW20: Endlich mal …

… halbwegs brauchbares Wetter! Zur Abwechslung konnte ich diese Woche endlich mal alle langen Radeinheiten im Freien machen. Nach den vielen Stunden auf der Rolle im Wohnzimmer eine willkommene Abwechslung. Neben dem normalen Training stand diese Woche kurzfristig noch ein anderer Termin an: das Bike-Fitting beim Fritz Buchstaller. Am Montag kam der Anruf, ob ich nicht am Dienstag kurzfristig einspringen könnte, da ein anderer Termin abgesagt worden ist. Da ich sonst noch einen Monat hätte warten müssen, habe ich spontan zugesagt.

Endlich mal gescheit draussen radfahen
Endlich mal gescheit draussen radfahen

Was der Fritz da macht ist etwas schwer zu beschreiben, denn bevor es ans Rad geht, schaut er erstmal wie es denn mit dem Körper des Athleten so ausschaut. Und das nach kinesiologischen Aspekten. Ist der Körper gerade oder krumm (Beckenschiefstand o.ä.)? Als ich vor 3 Jahren schon mal dort war, war ich ziehmlich krumm. Das Becken stand um ca. 1,5cm schief, da es der eine Muskel im Bauch nach oben gezogen hat. Das ganze kam wohl primär von den Schuhen, aber an alle Details kann ich mich jetzt leider nicht mehr erinnern. Der Fritz hat dann die Verspannung der Muskulatur gelöst und seitdem ist der Schiefstand weg. Bei der Untersuchung diesmal war nichts besonders auffällig.

Mitten in den Umbauarbeiten
Mitten in den Umbauarbeiten

Da ich in Roth ja nun 180km auf dem Rad sitze und davon am besten die meiste Zeit in der Aero-Position, ging es dann primär darum, eine relativ bequeme Position zu finden. Das haben wir vor allem dadurch erreicht, in dem wir den Lenker weiter nach oben gemacht und die Extensions von geraden auf nach oben gebogene getauscht haben. Mit dem neuen Setup kann ich auf den 180km nun deutlich entspannter fahren, was mir dann auch beim Laufen helfen wird. Positiv ist auch, dass sich der Tritt deutlich verbessert hat. Damals hat noch das linke Bein 70% der Arbeit gemacht und das Rechte 30%. Heute ist es mit 53% zu 47% relativ gut ausgeglichen.

Die Woche in Zahlen:

Montag Ruhetag
Dienstag 105min Schwimmen
Mittwoch 65min Laufen
Donnerstag 4h Rad
45min Koppellauf
30min Stabi & Dehnen
Freitag 1h Schwimmen
45min Stabi & Dehnen
Samstag 2h Rad
30min Lauf
1h Schwimmen
Sonntag 4h Rad
1,5h Koppellauf
30min Stabi & Dehnen
Summe ca. 19:20h

 

Argon 18 E-112

Nachdem das Plasma-Rad ja trauriger Weise von uns gegangen ist, gibt es mittlerweile einen hoffentlich ebenbürtigen Nachfolger: ein Argon 18 E-112.

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Allerdings ist es kein richtig neues Rad, sondern ich habe nur den Rahmen getauscht. Sattel, Lenker, Bremsen, Schaltung und Co. habe ich vom Scott einfach umbauen lassen.

Es ist noch knapp vor dem Trainingslager auf Fuerteventura fertig geworden, so dass ich dort schon die ersten Kilometer damit fahren konnte. Das war am Anfang gar nicht so einfach. Der Rahmen hat ja doch deutlich mehr Fläche als bei einem normalen (Renn-)Rad und ist somit bei starkem Wind, wie es ihn auf Fuerte immer gibt, anspruchsvoller zu fahren. Auch die kurvigen und teilweise schnelleren Abfahren sind nicht so seine Stärke. Aber das macht alles nichts, denn dafür hab ich es auch nicht gekauft. Die Strecke in Roth schaut eh anders aus.

Ab jetzt geht es dann auch hier mit dem Rad nach draussen, dann sehen wir mal, wie es sich unter normalen Verhältnissen so macht 🙂

Jetzt fehlt nur noch das Bikefitting beim Fritz Buchstaller, damit ich auch richtig gescheit auf dem Rad sitze, aber das ist leider erst am 9. Juni.

RIP Scott Plasma

Mit dem Scott Plasma fing alles an und mit ihm sollte auch alles enden. Hier die Geschichte, wie ich überhaupt dazu komme, das alles hier zu machen:

Eigentlich habe ich dem Scott Plasma, was meine Triathlon-Karriere angeht, alles zu verdanken. Und das nur per Zufall und etwas Glück. Denn ich hab es nicht gekauft, sondern ganz zufällig gewonnen. Im Winter 2008 saß ich abends gemütlich daheim und hab im Triathlon Magazin Spezial über das Rennen in Hawaii geblättert. Da ist mir das Gewinnspiel für das Scott Plasma aufgefallen und es war, so glaube ich, der Abend vor dem Einsendeschluss. Die Frage war recht einfach, da nur nach dem Radsplit von Norman Stadler von 2006 gefragt wurde und so hab ich fix eine Mail mit der Antwort geschrieben. Am 8. Februar 2009 bekam ich dann die Nachricht, dass ich das Rad gewonnen habe. Allerdings musste ich noch zwei lange Monate warten, bis ich das Rad endlich entgegennehmen konnte.

2013-07-04

Und dann stand das Rad da – neben mir im Wohnzimmer. Meine sportlichen Ambitionen zu dem Zeitpunkt waren eher so lala. Erstmal mussten ein paar Kilos runter und ich musste wieder in Form kommen. Also ging es los mit dem Training. Irgendwann hab ich schließlich den Entschluss gefasst, mich zu meinem ersten Wettkampf anzumelden, der Challenge Kraichgau (1,9km Schwimmen, 90km Rad und 21km Laufen). Und das war dann mein richtiger Einstieg in den Triathlon-Sport. Von Jahr zu Jahr wurde ich besser und schneller, mit dem Plasma fuhr ich immer wieder neue persönliche Bestzeiten und es brachte mich super über die 180km bei meiner ersten Langdistanz.

Aber das größte und letzte Abenteuer hatten wir eigentlich noch vor uns: die Challenge Roth.  Mit dem Highlight überhaupt, dem Solarer Berg.

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Der Solarer Berg

Daraus wird dann nun wegen dem Rahmenbruch leider nichts und ich muss wohl mit einem anderen Rad vorlieb nehmen. Mit welchem, das weiß ich noch nicht, aber wir arbeiten dran.

 

Training KW9: Neue Laufschuhe

Nach den drei langen Krankheitswochen ging es diese Woche endlich wieder los mit dem Training. Aber es ist erst einmal Vorsicht geboten, denn der Körper muss sich erst wieder langsam an die Belastung gewöhnen. Die Nachwirkungen des Infekts zeigen sich auch dann und wann noch und es fühlt sich zum Teil alles noch etwas zäh an. Aber jetzt zum Ende der Woche wurde es von Einheit zu Einheit besser.

Aber da ich jetzt eh wieder langsam und mit Bedacht einsteigen muss, da hab ich mir gedacht, laufe ich doch direkt ein paar neue Laufschuhe mit ein. Aber um Schuhe einlaufen zu können, braucht man erstmal welche …

Ich muss ja gestehen, bisher hab ich die Schuhe immer beim Runners Point gekauft, primär weil es einen Rabatt gab und ich ziehmlich genau wusste, welchen Schuh ich wollte. Da es den Rabatt aber nun nicht mehr gibt, hab ich mal einen anderen Laden ausprobiert. Die Lauf Bar.

Ich war am Samstag so gegen 13 Uhr dort und außer mir waren noch zwei andere Kunden dort, so dass ich schnell an die Reihe kam. Der Verkäufer war recht nett, hat sich meine aktuellen Schuhe angeschaut, sich in Ruhe meine Geschichte angehört und geschaut, wie ich ohne Schuhe auf dem Laufband laufe. Insgesamt hat er mir dann vier Paar Laufschuhe gebracht, die für mich in Frage kommen könnten. Wegen meinem Gewicht, den etwas breiteren Füßen und der Tatsache, dass ich damit einen Marathon laufen will, ist die Auswahl nicht so groß. In den 15 Jahren, die ich nun schon aktiv laufe, hab ich bisher immer nur Asics getragen. Angefangen beim Foundation, dann den Kayano (beides Schuhe mit Pronationsunterstützung) und zuletzt dann mit dem Fortitude einen neutralen Schuh. Ich hab zwar immer wieder andere Marken probiert, aber es hat nie funktioniert. Und so auch dieses Mal: Am Ende hab ich den Laden mit einen Asics GEL Pursue verlassen. Der ist insgesamt etwas direkter, sportlicher und leichter als mein bisheriges Modell. Und er hat endlich mal eine knallige Farbe 😉

Die Woche in Zahlen:

Montag Ruhetag
Dienstag 0:45h Krafttraining
0:30h Laufen am Laufband
Mittwoch 0:45h Rad
15min Blackroll & Dehnen
Donnerstag Ruhetag
Freitag 0:45h Schwimmen
Samstag 0:45h Krafttraining
1:00h Rad
Sonntag 1:00h Laufen
15min Blackroll & Dehnen
Summe 6:00h

 

3 – 2 – 1… and action!

Kurz bevor wir nach Roth gefahren sind, haben wir noch 2 Kameras zum Testen bekommen. Zum einen die weit bekannte GoPro Hero 3+ Black Edition und von Sony die AS100V. Mit den beiden Kameras haben wir auch den kleinen Film von der Challenge Roth gedreht.

Um ehrlich zu sein: So richtig getestet haben wir nicht, eigentlich haben wir in Roth einfach so drauflos gefilmt. Aber wir wollen hier trotzdem kurz unsere Eindrücke von beiden Cams beschreiben.

Beide Geräte sind recht gescheit verarbeitet, beide kommen mit einem wasserdichten Gehäuse. Die GoPro hat eine einfache Fernbedienung und Sony eine so genannten „Live View Fernbedienung“, auf der man sogar das Bild sehen kann. Was sonst noch auffällt ist, dass bei der GoPro – im Gegensatz zur Sony – die Abdeckungen für die Anschlüsse nicht am Gerät fest sondern lose sind. Die verliert man also garantiert.

Am Tag machen beide gute Aufnahmen, beim Sonnenaufgang haben uns die von der GoPro und in der Nacht beim Feuerwerk die von der Sony besser gefallen. Was den Ton angeht ist die Sony ganz klar vorne, alle Interviews aus dem Film sind ohne externes Micro mit ihr gemacht. Vorteil der Sony ist auch, dass sie eine Bildstabilisierung hat.

Was die Einstellungen am Gerät angeht ist die GoPro etwas einfacher zu Bedienen, da sie ein besseres Display am Gerät hat was man leichter ablesen kann.

Für beide Kameras gibts natürlich auch eine App fürs Smartphone oder Tablet. Gefühlt kann man über die GoPro-App mehr an der Kamera einstellen als bei der von Sony.  Das Live-Bild kommt bei der GoPro etwas verzögert, bei Sony ruckelt es dafür etwas mehr.

Für die weiteren Videoaufnahmen haben wir uns erstmal für die GoPro entschieden, wobei wir nun eine Hero 3+ BE und eine ewas ältere Hero 2 haben. Bei Bedarf leihen wir uns dann noch was anderes aus.