Alle Beiträge von Andrea

Passiv-Triathletin; Mental-Coach, "Managerin", Groupie von Jens; Wenig-Sportlerin und sonst noch Redakteurin bei ServusTV

Das war Fuerte

Ein kleines Video mit ein paar Eindrücken vom Trainingscamp Ende März und einem Interview mit Matthias Fritsch, Jens Trainer, der auch das Camp geleitet hat.

P.S. Die schwarzen Flecken, die hin und wieder durch das Bild fliegen, sind Marienkäfer, die ja in Massen auf der Insel unterwegs sind 🙂

Grüsse aus Fuerte! (3)

Wir sind wieder zuhause. Jetzt, wo das Wetter wieder gut gewesen wäre …

Am Mittwoch war Ruhetag im Camp und Jens und ich haben einen Ausflug gemacht. Da kein Mietauto verfügbar war, haben wir einfach gefragt, wo man mit dem Bus hinkommt. Nach eineinhalb Stunden sind wir im Süden in Morro Jable gelandet. Im Kern ein kleines Fischerdorf, aber rundherum immense Hotelburgen. Aber wunderschöner heller Sandstrand und so gut wie kein Wind 🙂

Kleiner Zwischenfall dann Mittwoch Abend: Wir mussten das Zimmer wechseln, da der Regen diesmal im Badezimmer war. Anscheinend undichte Leitungen vom Zimmer über uns. Da das Wasser dann auch neben der Lampe raus kam und der ganze Boden schon naß war, haben wir ein neues Zimmer bekommen.

Donnerstag und Freitag gab es dann endlich wieder Wetter, wie wir es uns eigentlich vorgestellt hatten. Am Freitag stand ein Trainingstriathlon am Programm und danach ging es auch schon darum, die Sonne nochmal zu genießen und zu packen beginnen.

In Summe zwei sehr schöne Wochen. Wir haben viele Leute kennengelernt, die zwei Wochen sehr genossen und eine entspannte (wenn auch für Jens anstrengende) Zeit gehabt. Danke an Hannes Hawaii Tours und Professional Endurance Team.

IMG_5041
Playitas Ressort
Morro Jable - weißer Sandstrand und kein Wind
Morro Jable
Der Beweis, dass wir doch gemeinsam unterwegs waren ;-)
Der Beweis, dass wir doch gemeinsam unterwegs waren 😉
Die (sportlichen) Camp-Teilnehmer
Die (sportlichen) Camp-Teilnehmer

GRÜSSE AUS FUERTE! (2)

Wie Jens schon geschrieben hat: laut Reiseführer gibt es auf Fuerteventura durchschnittlich einen Regentag im März. Wir haben schon mehr als doppelt so viele erlebt. Samstag und Sonntag hat es leider immer wieder geregt – richtige Schauer waren es zum Teil. Am Montag hat es dann ganz gut ausgeschaut, aber Dienstag schon wieder kurzer Regen zwischendurch. Und der Wind stürmt und stürmt und stürmt und ist recht frisch …

Aber sonst geht es uns beiden nach wie vor gut und auch abseits vom Sport ist immer was los. Sonntag Abend stand ein „Talk with Pros“ am Programm – die vier Profi-Triathleten Weltmeister Sebastian Kienle, Anja Beranek, Manuel Küng und Maurice Clavel standen uns vom HHT-Camp Rede und Antwort. Sie gaben Einblicke in ihr Profi-Leben und wir erfuhren etwa, warum wir uns kein Kochbuch von Sebastian Kienle kaufen sollen und was Anja Beranek neben dem Sport noch wichtig ist im Leben. Recht amüsant und spannend, die Profis mal so direkt zu erleben.

Am Montag stand für die Sportler im Camp ein langer Lauf zum Leuchtturm am Programm – ich hab daraus einfach einen Wandertag gemacht. Insgesamt 13 km durch die wüstenähnliche Landschaft. Vorbei an Ziegen, Eidechsen und sogar Blumen. Frühzeitig gestartet bin ich dann kurz vor den Läufern oben angekommen. Das letzte Stück zum Leuchtturm waren Serpentinen – die besonders Sportlichen sind das Stück dreimal gelaufen, manch anderer war froh, es einmal geschafft zu haben.

Hier wieder ein paar Impressionen:

Regen
Regen
IMG_7215
Am Weg zum Leuchtturm
Las Playitas
Las Playitas
Eine von vielen Ziegen am Wegesrand
Ziegen sind quasi das Nationaltier hier
Der letzte Anstieg zum Leuchtturm
Der Leuchtturm - nicht sehr spektakulär
Der Leuchtturm
Pilates – Teil meines Minimal-Sportprogramms
Talk with Pros
Profis Sebastian Kienle, Maurice Clavel, Anja Beranek und Manuel Küng

 

 

Grüße aus Fuerte! (1)

So, fast ist die erste Urlaubswoche schon vorbei – bzw. der erste Belastungsblock plus Ruhetage. Während Jens den Trainingstag gerade mit Stabi und Dehnen abschließt ein kleines Update von mir.

Postkarte Fuerte

Wir haben uns mittlerweile ganz gut eingelebt, viele Leute kennengelernt, viel bewegt, aber auch viel entspannt. Die täglichen Fixpunkte sind das Frühstück und Abendessen (jeweils Buffet mit sehr großer Auswahl, mal super, mal „nur okay“ 😉 ). Meist dazwischen dann das Training von Jens und mein Programm, bestehend aus Lesen, Faulenzen am Pool, mal Aerobic oder Laufen, mal Fotografieren und/oder Filmen. Heute habe ich eine geführte Wanderung über die Berge in die nächste Stadt gemacht – mit ca. 30 Schweden und Dänen, denn die sind derzeit hier auch stark vertreten.

Wettermäßig waren die ersten beiden Tage traumhaft. Seit drei Tagen ziehen immer wieder Wolken durch, was bei dem Sturm hier dann nicht mehr ganz so sommerlich ist. Aber im Großen und Ganzen sind wir zufrieden 🙂

Hier ein paar Schnappschüsse der letzten Tage …

Playitas-Ressort - eine wirkliche Oase auf der sonst eher kahlen Insel.
Playitas-Ressort – eine wirkliche Oase auf der sonst eher kahlen Insel.
Mal eine andere Perspektive
Mal eine andere Perspektive
Erfrischung nach dem Training
Erfrischung nach dem Training

 

Wir haben noch nirgends so viele Marienkäfer gesehen wie hier - sie sind überall.
Wir haben noch nirgends so viele Marienkäfer gesehen wie hier – sie sind überall.
Unterwegs über die Berge nach Grand Tarajal
Unterwegs über die Berge nach Grand Tarajal
Pflanzen wachsen hier schon, aber eher klein und farblich an den Boden angepasst ;-)
Pflanzen wachsen hier schon, aber eher klein und farblich an den Boden angepasst 😉
Zur Abwechslung mal eine geführte Wanderung.
Zur Abwechslung mal eine geführte Wanderung.

Training KW11: Noch mal eine ruhige Woche …

… bevor es dann die nächsten beiden Wochen im Trainingslager deutlich anstrengender wird. Deshalb stand auch nicht viel im Trainingsplan. Mit den letzten Vorbereitungen, dem Abholen vom neuen Fahrrad und dem Packen war eh genug zu tun.

Der Blick aus unserem Zimmer
Der Blick aus unserem Zimmer

Seit Samstag sind wir nun auf Fuerteventura und am Sonntag hat das   offizielle Training begonnen. Matthias, der ja auch mein Trainer ist, hat hier die sportliche Leitung und ich habe von ihm eine für mich angepasste Variante des Camp-Trainingsplans bzw. wir schauen dann eh von Tag zu Tag was geht.

Das Schwimmen am Sonntag in der Früh war zumindest schon mal gut. Vor der ersten Radausfahrt stand dann ein kurzes Fahrtechniktraining am Programm und dann ging es auf die erste 2h-Tour auf der Insel. Es ist am Anfang recht schwer, dass die Radgruppen gescheit funktionieren und man auch für sich die passende Gruppe gefunden hat. Nach Absprache mit Matthias, hab ich mich für die Gruppe mit 22-23km/h eingetragen, muss aber sagen, dass mein Puls jenseits von Gut und Böse war. Das kann nun verschiedenste Ursachen haben, aber zur Vorsicht fahre ich die nächste Tour erstmal in der 20-21er Gruppe. Lieber erstmal einen Schritt zurück gehen, um dann etwas mehr Anlauf zu haben. Das Camp ist lang und es ist nicht gescheit, es schon in der ersten Woche zu übertreiben.

Der Start zur ersten Radausfahrt
Der Start zur ersten Radausfahrt

 

Die Woche in Zahlen:

Montag Ruhetag
Dienstag 1h Schwimmen
Mittwoch 50min Krafttraining
30min Laufband
Donnerstag 1h locker Rad
Freitag Ruhetag
Samstag  Anreise
Sonntag 1h Schwimmen
2h Rad
30min Lauf
Summe 6:50h 5:50h

 

Los geht’s

Abreise Fuerte
Die Koffer sind gepackt.

Es ist soweit – der Urlaub, nein, das Trainingscamp, das im September noch soooo weit weg war, steht jetzt vor der Tür! Morgen um 6.50 geht es ab nach Fuerteventura ins Playitas Resort, dem größten Sporthotel der Kanarischen Inseln.

Jens erwartet dort das Trainingscamp von Hannes Hawaii Tours, mit dem er vor 5 Jahren bereits bei einem Traingscamp auf Mallorca war. Dort hat er auch Matthias vom PET kennengelernt, der bis heute sein Trainer ist und auch jetzt das Camp auf Fuerte leitet.

Mich, Andrea, erwarten zwei Wochen Urlaub, Sommer und Meer. Lesen, Entspannen, Insel anschauen und sicher auch ein bisserl Sport. Wenn ich schon mal im größten Sporthotel der Kanaren bin …

Wir halten euch hier am Laufenden!

Schatz, du musst nächstes Jahr nochmal

Eine wissenschaftliche Studie aus der Schweiz hat es letztes Jahr berechnet: das ideale Alter für die entsprechende Triathlondistanz (gefunden auf trinews.at). Zur Berechnung wurden die Zielzeiten der zehn schnellsten Athleten bei sämtlichen internationalen Wettkämpfen herangezogen. Demnach erreichen Athleten auf der Langdistanz, die bei Jens am 12. Juli in Roth wieder ansteht, die beste Wettkampfzeit mit 35 Jahren. Das wäre Jens dann nächstes Jahr.

… aber das besprechen wir dann am 13. Juli! 😉

Mit ihren 84 Jahren ist Sister Madonna Buder doch ein wenig vom idealen Langdistanz-Alter entfernt, aber dafür umso mehr Respekt!
Mit ihren 84 Jahren ist Sister Madonna Buder doch ein wenig vom idealen Langdistanz-Alter entfernt, aber dafür umso mehr Respekt!

Sport für die Unsportliche

Ich habe in meinen Beträgen ja schon mehrmals mein mittwöchliches Konditionstraining angesprochen. Das ist mein regelmäßige Pflicht-Sporteinheit seit vielen, vielen Jahren …

Begonnen hat es nach meiner Matura/Abitur. Da war es dann mit dem Schulsport vorbei und ich wusste, dass ich ohne festen Plan keinen regelmäßigen Sport machen werde. Das hat mich einfach nie wirklich interessiert. Oder es ist genetisch bedingt oder was auch immer … Damit ich neben der Arbeit aber doch regelmäßig etwas zum Ausgleich vom Bürojob mache, habe ich mich damals für einen Volkshochschulkurs angemeldet. Ist jede Woche fix im Kalender eingetragen. Es ist nicht so teuer wie ein Fitnesscenter. Ist in einer Gruppe. Und es gibt eine Trainerin, die sagt, was ich machen soll. Das funktioniert bei mir 🙂
Mal war es Wirbelsäulengymnastik, mal Pilates und seit drei Jahren Konditionstraining.

Alle hüpfen nach, was die Trainerin vorspringt,
Alle hüpfen nach, was die Trainerin vorspringt,

Der Kurs wird vom USI angeboten – für Studierende und Akademiker zu wirklich günstigen Preisen. Mein aktueller Kurs ist recht abwechslungsreich – Koordination, Übungen für Herz-Kreislauf, Muskelkräftigung und Kondition. Mit Geräten oder einfach auf der Matte. Gestern war es ein Zirkeltraining. Und am Ende immer das Dehnen und Entspannen – natürlich das Wichtigste 🙂
Die Trainerin ist sehr engagiert und motivierend. Einziger Nachteil: bei diesem Kurs sind über 40 Teilnehmer in einem Saal. Das kann dann schon recht kuschelig werden. Andererseits kann ich mich in der Masse auch verstecken, wenn ich bei einer Übung mal nicht so motiviert bin. Aber im Großen und Ganzen macht es viel Spaß und diese 90 Minuten sind jeden Mittwoch ein guter Fixpunkt in der Mitte jeder Woche.