Wettkampfbericht: Rothsee Triathlon

Nach 2012 und 2013 war ich dieses Jahr zum dritten Mal am Rothsee – so oft habe ich noch keinen anderen Wettkampf gemacht. Zum einen ist der Wettkampf top organisiert, die Strecke ist schön, aber nicht ohne und es ist alles nicht so weit weg.

Um 6:15 klingelte also der Wecker. Dann fix duschen, alles zusammen packen, das Auto beladen und dann um kurz nach 7 frühstücken. Die letzte große Mahlzeit gibts normalerweise immer 3h vor dem Start. Um kurz vor 8 waren wir dann am Rothsee (Mittelfranken), ich habe mein Rad in die Wechselzone gebracht und alles eingerichtet.

Das Rad in der Wechselzone
Das Rad in der Wechselzone

Um 8:15 war dann die offizielle Wettkampfbesprechung und um 9 Uhr der Start der ersten Startgruppe. Da ich aber erst in Startgruppe 8 war und die erst um 9:50 gestartet ist, hatte ich noch genug Zeit mich in Ruhe in der Dixi-Schlange anzustellen, ohne Stress den Neopren anzuziehen und mich einzuschwimmen.

Los geht's
Los geht’s

Bis zur ersten Wendeboje lief auf alles gut, aber dann wurde es schwierig. Ich bin irgendwie nie so gut orientiert im Wasser und hatte echt Probleme die nächste Boje auszumachen, zu der ich schwimmen musste. Auch dann beim Weg zurück zum Ufer hab ich nicht so genau gesehen, an welcher Stelle es genau aus dem Wasser geht. Im Kanal in Roth ist es dann Gott-sei-Dank deutlich einfacher.

Wo ist mein Wechselbeutel???
Wo ist mein Wechselbeutel???

Aus dem Wasser raus musste ich dann meinen Wechselbeutel aufnehmen, um dort den Neopren etc. reinzupacken. Ich hatte mir vorher genau eingeprägt wo er lag, direkt hinter dem weißen Schild. Aber da lag er nicht mehr. Andrea hat zwar ganz laut gerufen, dass er direkt vor dem Schild liegt, aber das habe ich mit meinen Anti-Wasser-ins-Ohr-Ohrstöpseln nicht gehört. Der Helfer hat ihn dann aber irgendwann gefunden.

Aus der Wechselzone raus und ab aufs Rad
Aus der Wechselzone raus und ab aufs Rad

Dann den Neo aus, in den Beutel und ab zum Rad. Das hat dann zumindest alles gut geklappt. Insgesamt war das Radfahren sehr gut. Mir ging es primär darum, jetzt noch mal ein wenig in einem dickeren Gang und in der Aeroposition zu fahren. Der Wettkampf war auch noch mal ein letzter Test mit den Gels und Riegeln von 32Gi. Insgesamt verlief das Radfahren ohne Probleme.

Kurz vor dem Ende der Radstrecke schon mal die Schuhe auf machen
Kurz vor dem Ende der Radstrecke schon mal die Schuhe auf machen

Der Wechsel vom Rad zum Laufen hat dann super funktioniert. Jetzt nur noch 2 Runden á 5km Laufen. Auf dem Rad habe ich es nicht so warm empfunden, aber beim Lauf war es dann schon etwas zu spüren. Die erste Runde war auch etwas zach und die Beine noch nicht so in Schwung. Auf der zweiten Runde war es dann deutlich besser.

Am Anfang der zweiten Laufrunde
Am Anfang der zweiten Laufrunde

Die Runde bin ich dann gut durchgelaufen und dann ging es ab in den Zielkanal. Doch vor dem Ziel war dann Stau, da vor mit 2 Staffeln mit je 3 Leuten und davor noch ein Starter mit 2 Kindern war. Nicht so toll.

Stau vor dem Ziel
Stau vor dem Ziel

Alles in allem war es aber ein guter Wettkampf und zum Üben für den großen Auftritt in Roth top.

Die Zeiten im Einzelnen:
1,5km Schwimmen: 00:30:52
42km Rad: 1:29:04 (inkl. Wechsel Schwimmen Rad und Rad Laufen)
10km Lauf: 00:52:27
Gesamt: 2:52:23

Achja. Und was macht Andrea die ganze Zeit so während ich da unterwegs bin und sie gerade keine Fotos von mir macht?
Richtig. Interviews. Und diesmal mit diesem sympathischen Herren:

Felix Walchshöfer
Felix Walchshöfer, Leiter der Challenge Roth

Das komplette Video-Interview gibt es dann demnächst hier im Blog.