RIP Scott Plasma

Mit dem Scott Plasma fing alles an und mit ihm sollte auch alles enden. Hier die Geschichte, wie ich überhaupt dazu komme, das alles hier zu machen:

Eigentlich habe ich dem Scott Plasma, was meine Triathlon-Karriere angeht, alles zu verdanken. Und das nur per Zufall und etwas Glück. Denn ich hab es nicht gekauft, sondern ganz zufällig gewonnen. Im Winter 2008 saß ich abends gemütlich daheim und hab im Triathlon Magazin Spezial über das Rennen in Hawaii geblättert. Da ist mir das Gewinnspiel für das Scott Plasma aufgefallen und es war, so glaube ich, der Abend vor dem Einsendeschluss. Die Frage war recht einfach, da nur nach dem Radsplit von Norman Stadler von 2006 gefragt wurde und so hab ich fix eine Mail mit der Antwort geschrieben. Am 8. Februar 2009 bekam ich dann die Nachricht, dass ich das Rad gewonnen habe. Allerdings musste ich noch zwei lange Monate warten, bis ich das Rad endlich entgegennehmen konnte.

2013-07-04

Und dann stand das Rad da – neben mir im Wohnzimmer. Meine sportlichen Ambitionen zu dem Zeitpunkt waren eher so lala. Erstmal mussten ein paar Kilos runter und ich musste wieder in Form kommen. Also ging es los mit dem Training. Irgendwann hab ich schließlich den Entschluss gefasst, mich zu meinem ersten Wettkampf anzumelden, der Challenge Kraichgau (1,9km Schwimmen, 90km Rad und 21km Laufen). Und das war dann mein richtiger Einstieg in den Triathlon-Sport. Von Jahr zu Jahr wurde ich besser und schneller, mit dem Plasma fuhr ich immer wieder neue persönliche Bestzeiten und es brachte mich super über die 180km bei meiner ersten Langdistanz.

Aber das größte und letzte Abenteuer hatten wir eigentlich noch vor uns: die Challenge Roth.  Mit dem Highlight überhaupt, dem Solarer Berg.

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Der Solarer Berg

Daraus wird dann nun wegen dem Rahmenbruch leider nichts und ich muss wohl mit einem anderen Rad vorlieb nehmen. Mit welchem, das weiß ich noch nicht, aber wir arbeiten dran.

 

Ein Gedanke zu „RIP Scott Plasma“

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