Der innere Schweinehund

Andrea hat vorgeschlagen, mal was zum Thema „Innerer Schweinehund“ zu schreiben. Sie hat immer wieder mit mit ihm zu kämpfen und manchmal gewinnt er auch.

Zu warm, zu kalt, es regnet, ich hab zu viel gegessen, die Trainingseinheit ist doof usw. usf. Kennt ihr, oder? Ich nicht! Man wird ja auch nicht einfach so ein Ironman. 😉

Ich mache gern mein Training, egal was und bei jedem Wetter! Denn es ist eine phantastische Möglichkeit andere Sachen einfach nicht zu machen. „Du Jens, ich brauch eine neue Hose, gehen wir shoppen?“ „Leider nein Schatz, ich hab am Nachmittag noch den langen Lauf …“ oder „Du Schatz, mit der Arbeit und dem vielen Training hab ich es leider nicht mehr geschafft die Wäsche zu waschen und das Wohnzimmer aufzuräumen.“ – Eine super Sache ist das.

Auch bei schlechtem Wetter wird trainiert
Auch bei schlechtem Wetter wird trainiert

Spass beiseite. Es fällt mir wirklich nicht so schwer mich für das Training zu motivieren, ich weiss ja genau wofür es ist. Am 12. Juli 2015 ist die Challenge Roth, ich habe mich dafür angemeldet und auch genau gewusst, was da an Training auf mich zu kommt (so ca. 500 Stunden). Und jede Stunde, die ich jetzt gescheit trainiere, hilft mir am Wettkampftag gut ins Ziel zu kommen. Wenn ich so manche Einheit im Trainingsplan lese, denk ich mir hin und wieder auch, dass das wohl recht zach wird. Meistens irre ich mich aber und freue mich nachher, dass es so gut gelaufen ist. Und wenn wirklich mal keine Lust da ist, dann hat bisher immer das Video geholfen.

Mit einem gescheiten Ziel bzw. einer Herausforderung und der nötigen Vorfreude ist der alte Schweinehund gar nicht so ein Problem. Schatz, 5km beim Silvesterlauf sind vielleicht einfach ein zu kleines Ziel.  😉